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5 Dinge aus Australien, die es in Deutschland geben sollte

17. Mai 2017
Australien Beach Collage

In Deutschland bin ich mit der Erwartung nach Australien geflogen, dass die Menschen mega entspannt  sind und die Landschaft atemberaubend ist. Die Realität hat mir jedoch noch einige andere Dinge gezeigt, die mir hier so gut gefallen haben, dass ich wirklich traurig bin, dass es sie in Deutschland nicht gibt. Ich würde mir wünschen, dass wir in der Hinsicht ein kleines bisschen mehr auftauen würden. Was es ist, möchtest du wissen?

5 Dinge  aus Australien, die es in Deutschland geben sollte

Es handelt sich dabei nicht nur um materielle Dinge, sondern auch kleine Banalitäten für die wir Deutschen, LEIDER, einfach kein Händchen haben. Ich wünschte mir wirklich, dass sehr viele meiner Landsleute sich ab und an ein Scheibchen Australian Attitude abschauen würden. Der von mir am meisten geschätzte Punkt:

„Sorry“ – was auch immer passiert

Kennst du das, wenn du in der Stadt unterwegs bist, dir kommt jemand entgegen und ihr könnt euch nicht entscheiden wer links und wer rechts geht? Wie oft ist es mir schon passiert, dass mein Gegenüber mit einem genervten „Tz“ oder „oh“ reagiert hat. Ganz ehrlich? Ich HASSE das! Gut, dass es das in Australien nicht gibt. Egal wer wem den Weg kreuzt, ein Australier wird sich IMMER entschuldigen, auch wenn es dein Fehler war.

Kostenloses Trinkwasser – unterwegs und im Restaurant

Wer bestellt in Deutschland im Restaurant stilles Wasser und warum zum Teufel muss man dafür bezahlen? Wieso gibt es nicht einfach kostenloses Leitungswasser? Das gibt es nämlich in australischen Cafés for free ebenso wie kostenlose, öffentliche Wasserspender in Parks und Städten. Packt dich also der kleine Durst, findest du hier immer eine Trinkmöglichkeit.

Gepflegte, öffentliche Toiletten for free

Weißt du was mich besonders nervt? Beim Shoppen Geld fürs Klo auszugeben. 1 € um mal kurz auf Toilette zu gehen und sich frisch zu machen? Nicht so in Australien. Du findest am Strand, im Shopping Center oder an diversen Sightseeing Spots immer eine Toilette, die garantiert nichts kostet. Wieso muss man dafür in Deutschland bezahlen? Sind wir wirklich so profitgeil, dass wir mit allem Geld verdienen müssen?

Ungezwungenes Quatschen während man wartet

Wie sieht es in Deutschland in einer Postfiliale zum Feierabend aus? Voll, logisch. Alle stehen in der Schlange und starren auf ihr Handy. Bloß niemanden ansehen, man sieht ja mega fertig nach dem Arbeitstag aus. Wie peinlich. Nicht so in Down Under. Am besten vertreibt man sich die Wartezeit mit Quatschen. Also spricht man einfach mal die Leute vor oder nach einem an und fragt, wie es ihnen geht. Dabei hat man übrigens keine Erwartungen. Auch die Männer sind nur auf ein kurzes Pläusschen aus und sehen das nicht als Anbaggerei.

Öffentliche Pools ohne Eintritt und Zaun

Mal eben kurz nach einer kleinen Joggingrunde in den Swimmingpool hüpfen? In Australien kein Problem. Ganz oft findet sich an der Promenade ein öffentlich Pool, der selbstverständlich absolut kostenlos und frei zugänglich ist. Entschuldigung, kann mich mal jemand kneifen? Dabei sind diese öffentlichen Einrichtungen keineswegs dreckig oder heruntergekommen. Alles ist in einem top Zustand!

Frag mich nicht, wie die einzelnen Städte diese kostenlosen Einrichtungen finanzieren, aber ich finde es großartig! Man gewinnt ein echtes Stück Lebensqualität und fühlt sich garantiert mega wohl!

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2 Comments

  • Reply Mira 17. Oktober 2017 at 13:40

    Bin grad erst über deinen Blog gestolpert und folge dir sonst nur auf Instagram. Hier gibt es noch so einige Beiträge, die ich unbedingt lesen muss!!
    Bei dem Beitrag hier musste ich schmunzeln!. Das „Sorry“ habe ich mir aus Australien angewöhnt und sage es in Deutschland sehr oft. Und mir passiert es so oft, dass mein Gegenüber manchmal verwirrt ist, warum ich mich jetzt entschuldige.

    Wünsche dir noch eine tolle Reise
    Mira

    • Reply Administrator 18. Oktober 2017 at 11:28

      Hallo Mira, ach wie schön, ich folge dir nämlich auch und bin total begeistert, wie du das „Zurückkommen“ gemeistert hast. Ich denke, dass ich das „Sorry“ ebenfalls nach Deutschland mitnehmen werde und hoffe einfach, dass diese positive Energie abfärben wird. Think big und so 😉

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