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How to: 6 Schritte zu weniger Müll

Die meisten Menschen auf diesem Planeten machen sich nicht besonders viele Gedanken um den Müll, den sie produzieren, denn nachdem sie ihn aus ihrer Wohnung geschafft haben, ist er aus den Augen, aus dem Sinn. Vielen ist daher gar nicht bewusst, was sie eigentlich für Unmengen an Müll tagtäglich produzieren. Maddie von DariaDaria  hat es in einem ihrer Artikel perfekt auf den Punkt gebracht und mich dazu inspiriert euch ein kleines How to: 6 Schritte zu weniger Müll zu schreiben.

1.Nutze niemals Plastiktüten

Im Supermarkt neigt man dazu jeden Apfel in eine Plastiktüte zu legen und alles fein säuberlich nach Hause zu transportieren. Auch kaufen wir Tomaten in Plastikschalen und Bio-Gurken in Folie eingeschweißt. In der Stadt haben wir, vor Einführung der Kosten für Plastiktüten, jedes gekaufte Top in einer Tüte nach Hause getragen. Wenn du diese beiden Punkte unterlässt, hast du schon eine große Menge Müll gespart. Äpfel und Paprika kommen auch lose im Jutebeutel nach Hause und dein gekauftes Top kannst du auch ohne Probleme in der Handtasche nach Hause bringen.

2.Floh- und Trödelmärkte, Ebay, Ebay Kleinanzeigen

Was du nicht mehr schön findest, muss nicht für jemand anderen auch unbrauchbar und hässlich sein. Dein erster Schritt sollte immer sein Dinge an jemand anderen weiterzugeben, sei es durch verkaufen, verschenken oder spenden. Viele Dinge können auch für etwas ganz anderes benutzt werden. Google dich einfach mal schlau, was man Beispielsweise aus einer alten Flasche noch alles machen kann.

3.Schmeiß keine Lebensmittel weg und kaufe in kleinen Mengen ein

Nichts schmerzt mir mehr in der Seele, als Essen wegzuschmeißen. Für mich ein absolutes No go. Daher achte ich darauf weniger einzukaufen und dann lieber 2-3 Mal beim Supermarkt zu halten. Natürlich kostet das mehr Zeit, jedoch kann ich sicher sein, dass ich nichts wegschmeißen muss. Auch bin ich beim Ausprobieren von Lebensmitteln immer vorsichtig, denn ich möchte etwas, was ich nicht mag, nicht einfach wegwerfen. Ein tolles Konzept, was ich schon länger verfolge ist Foodsharing.

4.Bestelle Werbung und Kataloge ab

Ja, das Modeherz blutet bei vielen von euch wahrscheinlich bei diesem Tipp, aber mal ehrlich: Wir alle lieben unser Smartphone und unseren Laptop, sparen wir doch die Seiten Papier, die wir eh nur einmal lesen und dann wegwerfen. Alle nötigen Informationen bekommen wir online,jederzeit, überall.

5.Qualität statt Quantität – Minimalismus auf allen Ebenen

Ja, auch hier blutet das Modeherz, wer liebt nicht seinen prall gefüllten Kleiderschrank, aber wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann haben wir eh unsere Lieblingsteile, warum also nicht in diese Lieblingsstücke investieren und statt viel Nichts im Kleiderschrank lieber ganz wenig ganz Tolles im Schrank haben. Dies gilt übrigens auch für Möbel und Elektrik. Es heißt nicht umsonst: Wer billig kauft, kauft zweimal.

6.Leitungswasser statt Flaschenwasser.

Trotz Pfand- und Glasflaschen, ist die Langlebigkeit selbiger leider nicht gegeben, denn ein Großteil der zurückkommenden Flaschen ist nicht wiederverwertbar und landet im Müll. Kauft euch lieber einen Sodastream und macht euch euer Sprudelwasser selbst. Mit Zitrone und Limetten schmeckt es auch gleich viel besser. Schöner Nebeneffekt: Kein lästiges Kistenschleppen mehr.Natürlich bin auch ich nicht perfekt und erschrecke mich jedes Mal über die Mengen an Müll, die ich wöchentlich zum Container bringe, aber mir ist es bewusst und das ist schon ein großer Schritt. Macht euch bewusst, was ihr alles an Müll produziert, was eventuell absolut unnötig ist und denkt über Alternativen nach. Damit macht ihr den ersten Schritt und werdet mit Sicherheit bald weniger Müll produzieren.
Was tust du, um weniger Müll zu produzieren? Was sind deine Schritte zu weniger Müll?

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