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Fernbeziehung – Wie kann man das schaffen – 10 Tipps

23. September 2014

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Ich habe mehr als 2 Jahre eine Fernbeziehung geführt und ich kann ein Lied davon singen, dass es nicht leicht ist, das es nervt und das man manchmal einfach nur weinen und schreien gleichzeitig möchte, allerdings kann ich auch behaupten, dass diese Distanz dabei hilft eine Beziehung enorm zu intensivieren. Wenn ihr also auch zu den Fernbeziehungs-Führern gehört oder bald gehören werdet, dann lest euch die folgenden 10 Tipps aufmerksam durch und ich versichere euch ihr werdet eine wundervolle Fernbeziehung führen:

1. Fernbeziehung bedeutet, dass die Wochenenden dem Partner gehören und ihr viel Zeit im Zug/Auto/Flieger verbringen werdet. Wenn euch die Beziehung dies also Wert ist, dann verfrachtet die Zeit mit euren Freunden auf unter die Woche oder auf Wochenenden, die ihr nicht mit eurem Schatz verbringt. So vernachlässigt ihr weder eure Freunde, noch den Partner. (Das Maximum waren bei mir 6h Zugfahrt…)

2. Es bedeutet auch, dass ihr auf jegliche Kommunikationskanäle angewiesen seid. Whatsapp, Skype und Telefonieren gehören wohl zu den Top 3. Während andere Party machen, verbringt ihr Zeit vor dem PC und kämpft mit einer schlechten Skype-Verbindung. Das ist wichtig, um den Partner auch in den Alltag zu integrieren, immer uptodate zu bleiben und die wichtige Verbindung zum Partner zu halten (Ich will gar nicht wissen, wie viele Stunden ich schon vor Skype saß und verzweifelt versuchte eine anständige Verbindung zu bekommen…).

3. Zeigt eurem Partner, dass ihr gedanklich bei ihm seid. Durch Fotos, kurze Sprachnachrichten, Videos oder ähnliches. Gerade, wenn es mal nicht so gut läuft oder viel negative Energie im Raum ist, wird das immer ein Lächeln auf die Lippen des Gegenübers zaubern.

4. Überraschungsbesuche sind auch immer eine tolle Idee. Und wenn es nur 2 Stunden früher Feierabend sind oder ein verlängertes Wochenende. Es bedeutet mehr Zeit mit eurem Liebsten. Passt aber auf, dass euer Schatz nicht dieselbe Idee hat und ihr euch gegenseitig besucht und vor verschlossener Tür steht (Ist mir Gott sei Dank noch nie passiert…).

5. Ärger, Ängste und andere negative Faktoren sollten sofort angesprochen werden! Schluckt nichts runter und wartet bis ihr euch wiederseht. So eine aufgestaute Wut kann ein ganzes Wochenende versauen und ihr habt nur diese 2-3 Tage. Die sollten dann wirklich voller positiver Energie sein. (Klappt nicht immer, ich weiß, aber auch ich arbeite daran.)

6. 100 % Ehrlichkeit schafft 100 % Vertrauen. Natürlich gehört dies zu jeder Beziehung dazu, aber gerade bei Fernbeziehungen ist Ehrlichkeit und Vertrauen das A und O. Plagt euch nicht mit Gedanken: Wo ist er gerade? Mit wem? Was macht er? Seid offen und ehrlich und euer Partner wird es auch sein. (Ich war anfänglich die Eifersucht in Person. Inzwischen kann ich aber damit umgehen und vertraue darauf, dass er weiß, was er an mir hat.)

7. Macht eure wenige gemeinsame Zeit zu vielen kleinen Highlights. Fahrt in die Berge, an den See, in die Stadt egal was: Seid gemeinsam unterwegs und erlebt neues. Entdeckt neues. Klar, muss auch mal ein kuscheliger Couch-Abend drin sein, aber der Tag hat 24 Stunden, da kann man ruhig 8 davon in Action außer Haus verbringen. (Ich habe ihm dazu mal für jeden Monat eine gemeinsame Aktivität geschenkt nennt sich: Year of Dates!)

8. Oft kommt es vor, dass die Wochenenden natürlich auch genutzt werden, um gemeinsame Freunde und die Familien zu besuchen. Das ist richtig und wichtig, allerdings sollten diese familiären Verpflichtungen nicht überhand nehmen und genug Zeit für traute Zweisamkeit sein. (Ich sage damit nicht, dass ihr Oma Bärbels 90sten Geburtstag ausfallen lassen sollt, aber manchmal reichen auch 3h bei der Family statt 8h.)

9. Jeder sollte unter der Woche den Leidenschaften und Aktivitäten nachgehen, an denen er Freude hat. So hat jeder Partner noch sein eigenes Leben abseits der Beziehung, was besonders wichtig ist, um eigenständig zu bleiben. (Ich gehe bspw. regelmäßig ins Fitnessstudio, zu meinen Yoga Stunden und bereite Texte für den Blog vor.).

10. Eine Fernbeziehung ist geprägt von Abschieden. Versucht diese ohne große Tränenausbrüche und negativen Gefühlen zu absolvieren, denn so bleibt euer lächelndes Gesicht in Erinnerung und weckt Freude auf das nächste Wochenende. (Ich bin eine absolute Heulsuse und gar nicht gemacht für Abschiede. Mit dem Gedanken, dass das nächste WE naht, geht es jedoch ganz einfach.)

Ich hoffe, dass ich euch die Angst vor einer Fernbeziehung etwas nehmen konnte und bin davon überzeugt, dass auch ihr es schaffen könnt! Nur Mut!

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