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Halbmarathon Zwischenbericht

18. Februar 2015
Halbmarathon_1Hallo! Es ist Bergfest (also Mittwoch) und passend dazu gibt es heute auch einen Halbmarathon-Zwischenbericht von mir. Ich erzähle euch von meinen Gedanken, wie viele km ich im Training laufe, welche Zeit und wie es mir in der Zwischenzeit so geht.
Wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt, ist einer meiner Vorsätze für 2015 einen Halbmarathon zu laufen. Ich habe mich direkt am 1. Januar angemeldet, damit ich mein Ziel ja nicht aus den Augen verliere und mir keine Ausreden einfallen lasse, denn: Ich mag laufen nicht. Ich finde es langweilig. Da mache ich wirklich jeden anderen Sport lieber. Dennoch wollte ich mich sportlich herausfordern und nahm es in die Hand. Kann ja eigentlich nicht so schwer sein, oder? Ja klar….The Beginning

Angefangen zu trainieren habe ich am 29.12.2014. Der Halbmarathon findet am 10. Mai 2015 statt. Meiner Meinung nach also genug Zeit, um ausgiebig zu trainieren. Ich startete also meine erste Trainingswoche in Kalenderwoche 1. Insgesamt 19 Wochen Zeit zu trainieren.

Innerhalb der ersten 6 Wochen hatte ich mir vorgenommen pro Woche 21 km zu laufen. Diese verteilte ich auf 3 Einheiten pro Woche. Die ersten 2 Wochen lief ich draußen, da jedoch die Temperaturen ziemlich eisig waren, musste ich in der dritten Woche direkt aussetzen, weil ich mir eine üble Erkältung einfing. Von da an lief ich nur noch Indoor auf dem Laufband, was die Sache nicht einfacher machte, doch – zum Glück – kann man in meinem Studio während des Laufens fernsehen. Ich fing an mit 5-8 km pro Einheit und einer Zeit von 46 Min. auf 7 km. Und meine Gedanken waren eigentlich nur: WARUM tust du dir das an? WIESO quälst du dich?

Die depressive Phase

Ich hatte um ehrlich zu sein schon nach 3 Wochen Training keinen Bock mehr. Im Fitnessstudio war es rammelvoll, weil alle mit ihren guten Vorsätzen “Mehr Sport zu treiben” das Studio als ihr zweites Zuhause sahen und man fürchten musste kein freies Laufband zu bekommen. Aber ich blieb eisern und lief am 18. Januar also in KW 3 10 km am Stück in 1 h 7 Min. Danach habe ich mich schon gut gefühlt, aber hatte vor allem den Gedanken: Wie zum Teufel sollst du jetzt noch 11 km laufen???

Daraufhin habe ich angefangen pro Woche eine der drei Einheiten mit mindestens 11 km zu laufen. Am besten jede Woche eine Steigerung von einem km. Also erst 11, dann 12, dann 13 etc. Die 1-2 kleineren Einheiten unter der Woche schwanken so um die 5 km, je nach freier Zeit und Lust (und die ist wahrlich nicht groß zur Zeit).

Der Motivationsschub

Die langen Läufe erledige ich nur am Wochenende und inzwischen, da die Temperaturen nun etwas milder sind, Outdoor, weil ich gemerkt habe, dass ich dort deutlich schneller laufe und meine Ausdauer besser ist. Meine ersten 11 km lief ich in 1 h 17 Min, meine ersten 12, nur eine Woche später, bereits in 1h 19 Min. Wisst ihr wie ich mich danach gefühlt habe? Wie vom Zug überrollt. Ich hatte schreckliche Knieschmerzen und unglaublichen Muskelkater und meine Gedanken waren: Niemals schaffst du 21 km. ABER: Es hat zum ersten Mal Spaß gemacht, auch wenn die ersten 5 km langweilig und eine wahre Folter sind, danach läuft man wie auf Federn und wäre ich nach 12 km nicht verabredet gewesen, dann wäre ich sicherlich noch weiter gelaufen.

Der aktuelle Stand

Bei den kleinen Einheiten schaffe ich inzwischen 5 km in 29 Min und mein Ehrgeiz ist nun geweckt. Meine längste Strecke betrug vergangene Woche 13 km in 1 h 24 Min. (Ich hab dabei sogar 2 Eichhörnchen gesehen!) Ich bin super motiviert den Halbmarathon zu schaffen und werde weiter fleißig trainieren! Und wisst ihr was das Schönste ist?

Danach in die heiße Badewanne zu steigen! Apropos Wellness: was ihr tun solltet, um euch so richtig zu entspannen, erzähle ich euch bald!
Stay strong!

Wellness_Schaum_3

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