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Schnorcheln auf Koh Phi Phi in Thailand

12. April 2017
Bamboo Island Strand
Wo hasst man streben? So lebt man eben, unter dem Meer! Die Unterwasserwelt ist für mich ein faszinierendes Geschenk der Natur. In sämtlichen Ländern, in denen es möglich ist, gehe ich daher gerne schnorcheln. Man hört nichts und taucht hinein in eine komplett andere Welt. Schnorcheln auf Koh Phi Phi stand ebenfalls auf dem Thailand Programm.

Schnorcheln auf Koh Phi Phi – Wo ist das bunte Treiben?

Das Angebot an Schnorchelausflügen ist wirklich gigantisch. Es gibt zu jeder Tageszeit Ausflüge mit unterschiedlichen Stopps. Wir entschieden uns für einen Tagesausflug einmal rund um die Insel inkl. Anfahrt zu verschiedenen Schnorchel- bzw. Inselspots. Mit dabei natürlich „The Beach“ aka Maya Bay, Bamboo Islands und der Shark Point.

Die Strände waren traumhaft und das Meer glasklar bzw. wunderbar türkis. Beim Blick auf die Küsten stand die Faszination jedem ins Gesicht geschrieben. Beim Abtauchen in die Unterwasserwelt wurde man jedoch knallhart enttäuscht.

Ich habe mich auf ein buntes Treiben im Ozean gefreut und wurde bitterlich enttäuscht. Es war fast alles tot. Abgestorben. Zwar gab es hier und da relativ viele bunte Fische und ja, am Shark Point haben wir tatsächlich zwei Haie beobachtet, was ein mega Erlebnis war, aber der Rest?

Hier habe ich mal wieder gemerkt, wie grausam der Mensch ist und wie wir der Umwelt insbesondere den Meeresbewohnern zur Last fallen und ihren Lebensraum zerstören.

Bamboo Island – Ein Paradies, aber wie lang noch?

Unsere Mittagspause legten wir auf Bamboo Island ein. Eine winzige Insel mit einem traumhaften Strand und wunderschönem Wasser. Der Haken an der Sache? Müll. Man wird zwar angehalten den Müll ordnungsgemäß wegzuschmeißen, leider sind manche Menschen auf diesem Planeten jedoch zu ignorant. Dies ist übrigens auf Koh Phi Phi allgemein ein riesen Schock. Ich habe selten so unfassbar viel Plastikmüll am Straßenrand gesehen.

Unser Guide erklärte uns auch, dass man nicht wisse, wie lange Bamboo Island noch für Touristen zugänglich sein würde. Die Nachbarinsel Mosquito Island, welche wir eigentlich auch besuchen wollten, ist bereits für den Tourismus gesperrt. Boote dürfen dort nicht mehr halten. Wieso? Weil der Mensch die Unterwasserwelt zerstört hat. Die kleinen Inseln kommen mit dem Massentourismus nicht zurecht. Man erhofft sich durch die Schließung, dass die Insel sich erholt. Dies wird jedoch mindestens 10 Jahre der Fall sein.

Bamboo Island Boote

Strand und Türkises Meer Thailand

Frau am Bamboo Island Strand

Maya Beach aka The Beach – Worth the Hype

Wie könnte es auch anders sein, stand „The Beach“ selbstverständlich auch auf der Reiseroute und ich muss sagen, wären dort nicht so viele Menschen und Boote, wäre es wirklich ein traumhaftes Fleckchen Erde. Abgesehen von dem Strand mit der wunderschönen Bucht, gibt es dort nämlich auch eine Art Urwald durch den man laufen kann. Das fand ich super idyllisch.

Insgesamt war der Ausflug Schnorcheln auf Koh Phi Phi wirklich lohnenswert und wir haben einen echt tollen Tag gehabt. Mir wurde wieder vor Augen gehalten, dass wir endlich verstehen müssen, diesen Planeten zu schützen. Preislich lag die Tour bei 1.600 Baht (ca. 43 €) und beinhaltete ein Mittagessen, Obst und eine Getränke-Flatrate in Form von Wasser und Cola. Buchen könnt ihr diese Touren bei jedem Reisebüro. Wir wurden zu Fuß am Reisebüro abgeholt und liefen dann alle Reisebüros auf Koh Phi Phi ab. Es gilt hier also Preise zu vergleichen.

Maya bay

Palme

Maya Bay Dschungel

Maya Bay The Beach

Koh Phi phi Schnorcheln

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2 Comments

  • Reply Jela 25. April 2017 at 20:06

    Die Bilder sind ja unglaublich schön! Freue mich auch schon so sehr auf meinem Sommerurlaub. 🙂

    Liebe Grüße
    jelaegbe.blogspot.de

    • Reply Administrator 26. April 2017 at 04:59

      Vielen lieben Dank Jela! Das glaube ich dir gern. 🙂

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