Lifestyle

Spartipps für Sparmuffel

16. August 2014

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Ich persönlich gehöre zu den absoluten Spar-Freaks alias Generation Geiz ist geil. Das ist nicht immer besonders leicht für Menschen in meiner näheren Umgebung. („Schatz, pack bitte eine Flasche Wasser ein, damit wir in der Stadt nichts kaufen müssen.“) Man könnte es schon als kleine Sucht bezeichnen. Wenn ich Monat für Monat mit leuchtenden Augen den Inhalt meiner Spardose bzw. den aktuellen Kontostand auf meinem Sparkonto prüfe, fühle ich mich meistens richtig gut. Klar gönne ich mir auch mal was, aber ich überdenke doch den Großteil meiner Käufe und habe nach ausgiebigen Shoppingtouren ein schlechtes Gewissen. Und weil ich mal ganz selbstbewusst behaupten möchte, dass ich Sparen, richtig gut kann, folgen nun meine Spar-Tipps für euch:

1. Den Ort des Glücks festlegen
Viele von euch sparen wahrscheinlich auf einem extra Konto. Bescheißt ihr euch da vielleicht selbst und überweist mal flux nen 10ner auf euer normales Konto? Ja, ja… hab ich mir gedacht. Ich rate euch zu einem Tagesgeldkonto und einer ganz alten klassischen Spardose, die nicht ohne Gewalt geöffnet werden kann. Wenn ihr wisst, dass das nicht klappen wird, dann bittet eine Person eures Vertrauens das Geld aufzubewahren (Mama oder Papa, Mann oder Frau, Oma, Opa,  Bruder, Schwester…). Schöne Spardosen habe ich hier und hier gefunden.

2. Sparmethode wählen 
Entweder ihr überweist direkt nachdem ihr euer Gehalt (Kindergeld, Taschengeld o.ä.) bekommen habt, einen festgelegten Betrag auf das Konto bzw. drückt es eurer Vertrauensperson in die Hand und/oder ihr spart täglich Bargeld in die Spardose. Als ich noch studiert habe, habe ich jeden Tag 1€ in die Dose gesteckt und zusätzlich alle 1,2 und 5 Cent Stücke hineingeworfen (Am Ende meines Studiums kam eine ordentliche Menge zusammen von der ich dann in den Urlaub geflogen bin…).

3. Buch führen
Vielleicht gehört ihr zu den Personen, die das Glück wachsen sehen müssen. Die visuellen Lerner. Kein Problem: Fertige dir eine hübsche Liste an, in die du immer eintragen kannst, was du gerade gespart hast. Excel wäre dabei sehr hilfreich, damit du am Ende direkt die gesamte Sparsumme siehst.

4. Ziele setzen
Sicherlich gibt es etwas in deinem Leben, was du dir gerne leisten würdest. Ohne Geld wird das wahrscheinlich ewig ein Traum bleiben. Also recherchiere, was dein Traum kostet, benenne deine Spardose danach und stelle sie an einem Ort auf, wo du sie oft siehst. So hast du das Ziel immer wieder vor Augen und kannst dir bewusst machen wofür du heute auf ein Eis verzichten kannst. Mein Freund und ich haben eine Spardose in der Küche in der wir für unsere Reisen sparen.

5. Vermeide Kleinigkeiten für Zwischendurch
Noch schnell ein Brötchen am Bahnhof und ein Eistee an der Tankstelle kaufen. Das sind die kleinen, mega unnötigen Ausgaben, bei denen du richtig gut sparen kannst. Mach dir diesen Kleinscheiß bewusst und werde ihn los. Bereite dir Essen vor, wenn du den ganzen Tag unterwegs bist. Pack dir auch eine kleine Süßigkeit ein, falls du schnell Heißhunger auf Süßes bekommst und vergiss ja nicht genug Trinken einzupacken. Steck lieber dies gesparte Geld wieder in deine Spardose.

6. Hör auf zu Rauchen
Ja, das meine ich ernst. Rauchen ist die größte Geldverschwendung die ich kenne. Es ist ungesund. Es stinkt. Es verpestet die Luft und ihr zahlt pro Packung 5 €. Das sind im Jahr (Wenn ihr eine halbe Schachtel pro Tag raucht…) 912,50 €. Ist euch bewusst, was ihr alles von diesem Geld kaufen könntet? Halte dir deinen größten Wunsch jetzt mal vor Augen und sag mir: Ist es besser tagtäglich zu Qualmen als diesen Traum endlich Realität werden zu lassen?

7. Fixkosten reduzieren
Hast du Elektro-Geräte immer auf Standby? Das frisst unnötig Strom. Steh also auf und schalt den Fernseher richtig aus. Du heizt im Winter auf 5 wenn du nicht da bist? Lass es. Dreh die Heizung runter und erst hoch, wenn du wieder zu Hause bist.

8. Ausgaben im Blick behalten
Eventuell gehörst du auch zu der Sorte, die gar nicht weiß wo das ganze Geld bleibt: Lade dir eine App runter, in der du deine Ausgaben aufschreiben kannst (Bspw.: Numbrs). Du kannst natürlich auch eine einfache Excel-Liste nutzen. Ich selbst habe eine unterteilt in Fix- und variable Kosten. Fixkosten: Miete, Strom, Versicherungen etcpp. Variable Kosten: Verkehrsmittel, Lebensmittel, Drogerie, Klamotten, Reisen, etcpp.). So siehst du besonders schön welche Kostenstellen extrem viel Geld fressen.

9. Hebe alle Bons auf
Immer wenn du etwas kaufst, lass dir den Bon geben. So kannst du dich einmal in der Woche hinsetzen und deine Ausgaben in die App bzw. in die Excel-Tabelle übertragen und keine Kleinigkeit geht dir durch die Lappen. Wenn es mal keinen Bon gibt (bspw. beim Bäcker) dann schreib dir sofort den Betrag als Notiz in dein Handy.

10. Verdien mehr Geld
Scheinbar brauchst du mehr Geld. Was also tun? Ein neuer Job? Ein Nebenjob? Wenn das wirklich der Fall sein sollte, dann fange an dich zu bewerben. Andernfalls fange an dein altes Zeug zu verkaufen: EbayEbay KleinanzeigenKleiderkreiselTicTail, Flohmarkt. Es gibt so viele Möglichkeiten.

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1 Comment

  • Reply Sparjahr 2015 - Reich werden für Anfänger * Lovely SuitcaseLovely Suitcase 7. Januar 2015 at 15:50

    […] einzuspeichern und anschließend in die Tabelle zu übertragen. Mehr Tipps habe ich euch bereits hier aufgeschrieben. Die oben abgebildete Ausgabenübersicht könnt ihr euch hier downloaden. Bald folgt […]

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