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Wie überlebe ich ein Vorstellungsgespräch

1. Februar 2016

Nachdem du bereits die perfekte Bewerbung geschrieben hast, wird es nicht lange dauern und du erhältst einen Anruf oder eine E-Mail mit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Die Freude ist groß, du kannst dein Glück kaum fassen und dann fällt dir auf, dass du dich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten musst und brichst leicht in Panik aus. Ein Vorstellungsgespräch ist keine Folter und kein Grund zu Panik, wenn du ein paar wenige Tipps ernst nimmst. Wie überlebe ich ein Vorstellungsgespräch:

Ruhig bleiben
Panik ist die falsche Herangehensweise. Mache dir klar, dass ein solches Gespräch den Sinn und Zweck hat sich kennen zu lernen. Es ist wie ein Blind Date. Du denkst zwar, dass dein Gegenüber gut zu dir passt, aber du findest es erst heraus, wenn du ihm gegenüber trittst. Sieh es als Möglichkeit das Unternehmen und die Menschen dahinter kennen zu lernen. Sobald du das Gebäude betrittst merkst du, ob du dich wohlfühlst. Saug die Atmosphäre auf, sieh dich um, beobachte die Menschen.

Wissen, was du willst
Sicherlich gab es einige ausschlaggebende Argumente, wieso du diese Bewerbung abgeschickt hast, sei dir dessen bewusst. Sei dir bewusst, was du bislang alles erreichst hast und sei stolz drauf. Nicht abgehoben, arrogant stolz, sondern zufrieden stolz. Dein Gegenüber muss sehen, dass du genau weißt, was du möchtest und dir auch klar ist, wieso du dich bei ihnen gut aufgehoben fühlen würdest. Dies solltest du übrigens bis zur letzten Minute des Gesprächs durchziehen. Insbesondere bei der Besprechung der Konditionen verfallen viele in eine unterwürfige Haltung und lassen sich einbuttern. Sei dir bewusst, was du wert bist. Was ist für dich eine angemessene Bezahlung für deine Arbeit? Es bringt nichts einem Gehalt zuzustimmen, wenn es so gar nicht deinen Vorstellungen entsprichst (Denke aber daran, dass du realistisch bleibst. Deine Gehaltsforderung sollte Branchenüblich sein).

Interesse zeigen
Wenn ich mich irgendwo bewerbe, habe ich beim Durchlesen von Informationen über das Unternehmen direkt einige Fragezeichen im Kopf. Merke dir diese Fragen, schreibe sie auf und stelle sie an der richtigen Stelle. Insbesondere Fragen zum Aufgabenfeld, Arbeitsplatz und zum Team sind gern gesehene Fragen. Vermeide allerdings das Ansprechen von Konditionen wie Urlaub, Gehalt und Arbeitszeit. Hier sollte der potenzielle Arbeitgeber den ersten Schritt machen, ansonsten wirkt es schnell so, als ob du nur nach den Rahmenbedingungen deinen Traumjob auswählst.

Gemeinsam Lachen
Du wirst zum Held eines Vorstellungsgesprächs, wenn du mit deinen Gegenübern gemeinsam lachen kannst. Wenn man sich sympathisch ist, entspannt sich automatisch die Atmosphäre, du wirst lockerer und fühlst dich wohler. Pass hier auf, dass du nicht zu umgangssprachlich wirst und in einen privaten Redeschwall verfällst. Versuche lieber durch berufliche Situationen zu einem gemeinsamen Lacher zu kommen. Wenn du das geschafft hast, wüsste ich nicht, wieso du den Job nicht kriegen solltest.

 

Ein Vorstellungsgespräch ist keine Folter. Sei dir bewusst, dass beide Seiten sich kennen lernen wollen. Also frag, was du fragen möchtest, was dich interessiert, aber sei genauso offen und beantworte Fragen, die dir gestellt worden auf eine ehrliche, sympathische und professionelle Art und Weise.

 

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2 Comments

  • Reply Simone K. 24. Februar 2016 at 14:17

    Das sind sehr gut und vor allem auch sehr wichtige Tipps. In Punkto „Wissen, was du willst“ sollte man wirklich mit den Fakten und Gründen Argumentieren, warum man den Job so gerne haben will.

    Grüße
    Simone

    • Reply Administrator 24. Februar 2016 at 17:50

      vielen Dank! 🙂

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