Lifestyle, Travel

Woran man sich auf Reisen gewöhnt

8. April 2017
Koh Phi Phi Viewpoint
Die letzten Reisen haben mir immer wieder gezeigt, wie anpassbar ich als Mensch bin. Woran man sich auf Reisen gewöhnt, unterscheidet sich bestimmt von Person zu Person. Allerdings glaube ich, dass gewisse Punkte alle Reiseliebhaber miteinander verbinden.

Der Überblick – Woran man sich auf Reisen gewöhnt

Was suchen wir eigentlich, wenn wir Reisen? Abenteuer? Erholung? Horizont Erweiterung? Vielleicht von allem ein bisschen. Ein gesunder Mix aus der Bandbreite an Möglichkeiten. Ich für meinen Teil habe gemerkt, dass im Urlaub den Mix liebe und über ziemlich viele Dinge hinwegsehen und sie akzeptieren kann. Trotzdem verliere ich nicht die gute Laune, die mir auf Reisen immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert. ich meine: Hey, ich bin am anderen Ende der Welt, wieso sollte ich da schlechte Laune haben?

Liegende Palme

Sanitäre Anlagen sind wie sie sind

Ja, wir lieben Hygiene. Wir lieben geflieste Bäder, weiche Handtücher und tolles Shampoo. Aber nicht überall auf der Welt stehen Luxusbadezimmer für dich bereit. Fließend Wasser und eine Keramik-Toilette sind sehr viel Wert! Auf Reisen habe ich gelernt über den Schimmel an der Decke hinwegzusehen, Klopapier nicht ins Klo, sondern in den Mülleimer daneben zu werfen und mit minimalem Wasserdruck meine Haare zu waschen. So what. Es gibt nun wirklich wichtigere Dinge: Das Meer vor der Tür zum Beispiel!

Ein minimalistischer Lebensstil ist machbar

Zuhause stehen wir vor unserem riesigen Kleiderschrank und wissen doch nicht, was wir anziehen sollen. Wer mit einem Backpack reist, der weiß: Da passt nicht viel rein! Also lebt man mit einer kleinen Auswahl. Und das ist großartig! Man fühlt sich frei und leicht. Außerdem wird es auf Dauer echt anstrengend 15 kg Backpack den Berg hochzuhieven.

Vertrauen in fremde Menschen ist möglich ohne enttäuscht zu werden

Noch nie in meinem ganzen Leben habe ich Menschen so blind vertraut wie in Thailand. Nur mit einem Busticket in der Hand verfrachtet dich der wildfremde Mann an der Straße in einen Minivan und behauptet er würde genau da hinfahren, wo du hinwillst. Ok. Steig ich ein. Ob ich mir manchmal Gedanken gemacht habe? Eigentlich nicht. Es kam nur ab und an die Angst in mir hoch, weil viele doch einen eher rasanten Fahrstil ausüben. Fastunfall und naher Herzinfarkt meinerseits inklusive. Übrigens alles als Filmmaterial erhältlich. Allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Sorry. 

Wenn der Sand plötzlich überall ist und bleibt

Ich liebe Sommer und Meer, aber ich hasse Sand. Es nervt mich, wenn ich aus dem Meer komme und mich in Ruhe abtrocknen will, der Sand aber schon bis zum Knie festklebt. Aber auch das akzeptiert man auf Reisen. Da war der Sand eben schon bis zum Kinn hochgekrochen und hat sich am Unterarm und auf den Waden festgesetzt. Die Schuhe waren sandig und aus dem Backpack rieselte ganz leise der Sand.

Woran man sich auf Reisen gewöhnt hängt sicherlich auch von dem Reiseziel ab, daher sieh diesen Artikel als kleine Anekdote über Thailand. Dennoch adaptierbar auf z.B. Mexiko.

 

 

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